DBV: Sportliche Ziele für Olympia

Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) hat für die Olympischen Spielen im Sommer ein bis zwei Medaillen als realistisches Ziel ausgerufen.

DBV-Boxerin Stefanie von Berge gehört – vorrausgestzt sie qualifieziert sich – im Weltergewicht in Paris zum Favoritenkreis. (Foto: IMAGO / Norbert Schmidt)

Möglich erscheint das, denn der DBV hat aus dem schwachen Abschneiden in Krakau 2023 seine Lehren gezogen. So wurde das Blocktraining intensiviert und insgesamt noch härter geprüft, welche Elite-Boxer sich wirklich komplett dem Spitzensport hingeben. Das Trainerteam unterstützt die Athleten des Box-Verbandes maximal bei ihren Zielen, außerdem stehen Mentalcoaches und Psychologen jederzeit zur Verfügung.

Schließlich stehen schon beim ersten Olympia-Quali-Gipfel in Italien in den wenigen Runden, die geboxt werden, jahrelange Arbeit und Training auf dem Spiel. Ein hoher Druck, der von den deutschen Faustkämpfern verlangt, auch mental auf den Punkt bereit zu sein und zum richtigen Zeitpunkt Top-Leistung abzuliefern. Für einige wird es vielleicht sogar darum gehen, die beste Leistung ihres bisherigen Boxerlebens zu zeigen. Sollte dies gelingen, könnte sich der womöglich noch kalte Winter bald schon wie ein wohlig-warmer Sommer anfühlen.

Text von Roman Horschig

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