Prime Video überträgt Tszyu vs. Thurman

Mit der Übertragung des PBC-Pay-per-View-Events am 30. März 2024 in der T-Mobile Arena in Las Vegas startet Prime Video in eine neue Ära des Boxens.

Tim Tszyu (r.), hier am 10. Oktober 2023 gegen Brian Mendoza, bestreitet den Hauptkampf bei der ersten PBC-Pay-per-View-Veranstaltung, die in den USA exklusiv bei Prime Video zu sehen ist. (Foto: Imago/AAP)
Tim Tszyu (r.), hier am 10. Oktober 2023 gegen Brian Mendoza, bestreitet den Hauptkampf bei der ersten PBC-Pay-per-View-Veranstaltung, die in den USA exklusiv bei Prime Video zu sehen ist. (Foto: Imago/AAP)

Prime Video und Premier Boxing Champions (PBC) haben eine mehrjährige Vereinbarung bekanntgegeben, die ab 2024 in Kraft tritt. Prime Video wird zum exklusiven Kanal für PBC-Pay-per-View-Events. Die Übertragungsrechte beinhalten Meisterschaftskämpfe und begleitende Dokuserien. PBC, bekannt für seine über 150 aktiven Boxer in verschiedenen Gewichtsklassen, bringt seit 2015 große Box-Events hervor. Zu den prominentesten PBC-Boxern gehören Canelo Alvarez, David Benavidez, Jermall und Jermell Charlo und Deontay Wilder.

Prime Video und PBC starten am 30. März in Las Vegas

Die erste Veranstaltung dieses neuen Abkommens ist für den 30. März 2024 geplant und findet in der T-Mobile Arena in Las Vegas statt. Hauptkampf der Veranstaltung ist das Duell des WBO-Weltmeisters im Halbmittelgewicht, Tim Tszyu (24-0, 17 K.o.), gegen den ehemaligen WBA-Champion im Weltergewicht, Keith „One Time“ Thurman (30-1, 22 K.o.). Der WM-Titel steht im März allerdings nicht zur Disposition, weil die WBO den Kampf nicht als Titelkampf sanktioniert hat. Tszyu, noch ungeschlagen in seiner Karriere, sieht diesen Kampf dennoch als einen Meilenstein. Thurman, der seit Februar 2022 nicht mehr gekämpft hat, freut sich auf die Herausforderung gegen Tszyu. Weitere Kämpfe bestreiten u. a. Rolando Romero gegen Isaac Cruz sowie Sebastian Fundora gegen Serhii Bohachuk.

Bob Arum fordert auch kostenfreie Kämpfe auf der Plattform

Amazon ist bereits seit einiger Zeit im Boxgeschäft aktiv. So unterhält der Streamingdienst seit 2021 eine Vereinbarung mit Top Rank und Teiken Promotions, die Prime Video in Japan betrifft. In einem Interview mit boxingscene.com äußerte sich Top Rank-Chef Bob Arum positiv über die Zusammenarbeit mit Amazon und deren Erfahrungen in Japan. Er betont jedoch zugleich die Wichtigkeit, dass nicht alle Kämpfe auf Pay-per-View-Basis laufen sollten. Um den Boxsport für die Zuschauer attraktiv und lebendig zu halten, plädiert Arum für mehr kostenfreie Kämpfe auf der Plattform.

Ob und wann auch deutsche Nutzer von Prime Video in den Genuss der PBC-Pay-per-View-Veranstaltungen kommen, steht heute noch nicht fest.

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