Ulli Wegner in die „Hall of Fame“ aufgenommen

Am gestrigen Donnerstag wurde Kult-Trainer Ulli Wegner in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen. Die Zeremonie von in Frankfurt am Main statt.

Ulli Wegner mit seinem Laudator Sven Ottke bei er Aufnahme der Neumitglieder in die Hall of Fame des deutschen Sports. (Foto: IMAGO / Hartenfelser)

Noch immer ist Ulli Wegner einer der erfolgreichsten Box-Trainer aller Zeiten und ein gern gesehener Gast am Boxring. Nun wurde der inzwischen 81-Jährige in die deutsche „Hall of Fame“ aufgenommen. Bei der Zeremonie in Frankfurt am Main betonte Wegner, wie „stolz“ er sei. Unter anderem feierte der Kult-Trainer mit seinen Schützlingen im Olympischen Boxen rund 150 Medaillen – darunter Olympia-Silber sowie eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Zudem sicherten sich seine Boxer insgesamt viermal Gold bei Welt- und Europameisterschaften. Darüber hinaus feierte Wegner als Trainer auch im Profiboxen einige WM-Titel. Mit Sven Ottke, Arthur Abraham oder Marco Huck trainierte er zahlreiche Boxer, die sich unter seiner Obhut zu Weltmeistern kürten.

Neben dem Kult-Trainer wurden unter anderem Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel und Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm aufgenommen. Auch die Goldene Sportpyramide, die herausragende Sportlerpersönlichkeiten für ihr Lebenswerk in Sport, Gesellschaft und Beruf bekommen, wurde vergeben. Diese bekam Ex-Tennis-Star Michael Stich.

Text: Robin Josten

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